In der Fahrschule habe ich gelernt, dass das Tempo nicht nur der vorgeschriebenen Geschwindigkeit, sondern immer auch den aktuell herrschenden Bedingungen anzupassen ist, ohne Wenn und Aber.
Somit ist die Situation eigentlich klar – das Fahrzeug darf nur so schnell fortbewegt werden, dass es Niemanden gefährdet. Genau deshalb braucht es flächendeckend Tempo 30 in Dübendorf nicht. Bereits jetzt sind die Verkehrsteilnehmer verpflichtet, Vorsicht walten zu lassen. Hält man sich nicht daran, hat das entsprechende Konsequenzen. Die Einführung von Tempo 30, zum Beispiel im Zentrum Dübendorfs, soll wohl dazu dienen, mit perfiden Radarfallen, ohne Augenmass und Fingerspitzengefühl und ohne Berücksichtigung der aktuellen Verkehrssituation, Bussen zu verteilen. Ein Vorgehen, das doch nicht im Sinne eines einvernehmlichen Verhältnisses zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Staatsgewalt sein kann.
Ich sage NEIN zu unnötigen neuen Vorschriften und somit auch NEIN zur flächendeckenden Einführung von Tempo 30 in Dübendorf.
Daniel Burkhardt



