buurezmorgen

Bereits mehrfach hat der Stadtrat unter Beweis gestellt, dass er und seine Verkehrsplaner mit dem Dübendorfer Strassenverkehr überfordert sind. So hat es der Stadtrat geschafft, den Lindenplatz zu einer gefährlichen und unübersichtlichen Kreuzung umzugestalten, wo die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer ein Trottoir queren müssen, was immer wieder zu brenzligen Situationen mit Fussgängerinnen und Fussgängern führt. Auch wurde mit dieser Umgestaltung erreicht, dass sich der Verkehr nun regelmässig bis zur Memphisbrücke zurückstaut. Die Sonnenbergstrasse hat der Stadtrat aus einer schnurgeraden, übersichtlichen Strasse in einen Slalomkurs verwandelt, wo es nur eine Frage der Zeit ist, bis es zu einem schweren Unfall mit einem Schulkind kommt.

Dass man nun diese künstlich geschaffenen Schikanen mit 30er Zonen beruhigen möchte, ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Das Volk hat mehrfach Nein zu Tempo 30 gesagt und bei keiner Abstimmung gesagt, dass der Stadtrat Tempo 30 trotzdem einfach nach seinem Gutdünken einführen soll.

Mit der 30er Zone im Stadtzentrum werden nun ohne Legitimation des Stimmbürgers verschiedene „Tore“ gebaut, was bedeutet, dass das Kreuzen von Fahrzeugen an diesen Stellen nicht mehr möglich sein wird und den Verkehr insbesondere für Velofahrer gefährlich macht. Allen, die sich den Plan anschauen – wohl mit Ausnahme des Dübendorfer Stadtrats und seinen teuren Verkehrsplanern – wird klar, dass es mit diesen Toren Rückstau auf die Überland-, Zürich- und Usterstrasse geben wird. Das Rezept des Stadtrats sind dann wohl weitere 30er Zonen. Sagen Sie deshalb am 13. Juni 2021 Nein zu Tempo 30, damit dem Stadtrat, den Linken und den Grünen ein für allemal klar wird, dass Sie einen flüssigen Verkehr in Dübendorf wollen, ohne gefährliche Schikanen und ohne unnötige 30er Zonen.

Lukas Schanz, Gemeinderat SVP