buurezmorgen

Am 28. November 2021 stimmen wir über das Energiegesetz ab. Das was sich zuerst als sinnvoll erweist, wird beim genaueren Hinsehen zu einer weiteren Bevormundung durch den Staat. Neu müssen Oel- und Gasheizungen, welche ersetzt werden müssen durch ein klimaneutrales System ersetzt werden. Wir können also nicht mehr selber entscheiden was für uns wirklich sinnvoll ist. Es wird uns vorgeschrieben wie wir zu handeln haben.

Als «faire» Vorgabe steht uns der Staat zu, dass wir nur dann auf ein klimaneutrales System umsteigen müssen, wenn der Umstieg technisch und finanziell tragbar ist. Das bedeutet, dass der Staat eine Expertise erstellt, welche uns bestätigen soll, dass es in unserem Hause technisch nicht möglich oder finanziell nicht tragbar ist, auf ein klimaneutrales System umzusteigen. Hierfür müssen wir über unsere finanziellen Mitteln Auskunft geben. Das wird zu einem bürokratischen Spiessrutenlaufen. Was wenn wir mit der staatlichen Expertise nicht einverstanden sind? Oder wer bestimmt, was für uns finanziell tragbar ist?

Schlussendlich wird ein Gericht entscheiden müssen, was zur grossen Bürokratie führt. Ich bin überzeugt, dass alle welche eine neue Heizung einbauen müssen sich überlegen ein klimaneutrales System einzubauen. Denn wer will heute nicht für unser Klima Sorge tragen? Vertrauen wir doch wieder der Eigeninitiative und der Innovation, statt auf Zwang und Verbote zu setzen. Deshalb stimme ich beim Energiegesetz NEIN.

Edith Fischer

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