Man kennt es aus der rotgrünen Stadt Zürich. Die Linken verhinderten die Überbauung Neugasse, wo 375 Wohnungen, davon zwei Drittel preisgünstig geplant, durch die SBB erstellt werden sollten. Es wurde aber gefordert, dass alle preisgünstig sein müssten. Danach blies die SBB das Projekt ab und es entstand keine einzige neue Wohnung. Gleiches könnte uns nun auch in Dübendorf blühen. Wenn die sozialistisch angehauchte Volksinitiative «Dübendorf für alle» angenommen werden sollte, könnten die beiden geplanten Wohnüberbauungen «Leepünt» und «Gumpisbüel» nicht realisiert werden. Bei beiden Projekten ist vorgesehen, dass ein Grossteil der Wohnungen zur Kostenmiete angeboten werden, beim «Gumpisbüel» sind es sogar zwei Drittel. Die unrealistische und teure Initiative verlangt aber, dass die Stadt Dübendorf Grundstücke nur noch zu voller Kostenmiete im Baurecht abgeben darf. Neben der Verschleuderung von Steuergeldern wegen kleiner ausfallendem Baurechtszins würden so die beiden Projekte auf lange Sicht verhindert.
Es wäre dann auch noch abzuklären, ob die Liegenschaften, welche sich jetzt im Finanzvermögen der Stadt Dübendorf befinden, nicht ins Verwaltungsvermögen verschoben werden müssten. Dies würde nochmals Kosten in Millionenhöhe für unsere Stadt bedeuten. Mit der Annahme dieser untauglichen Initiative würde die Stadt Dübendorf auch keine brauchbaren Grundstücke oder Liegenschaften kaufen können. Die Finanzkompetenz des Stadtrates reicht nur bis 3,5 Mio. Franken. Alles darüber müsste durch langwierige demokratische Prozesse öffentlichkeitswirksam bewilligt werden. Bis dann wäre jede potentielle Liegenschaft schon verkauft. Das tragische an dieser Volksinitiative «Dübendorf für alle» ist, dass sie entgegen ihren Versprechungen hunderte geplanter und preisgünstiger Wohnungen in Dübendorf verhindert, aber keine neuen Wohnungen entstehen lässt. Und das grosse Problem beim Thema Wohnungsnot übersieht man grosszügig und wird ganz bewusst nicht angesprochen. Es ist die grenzenlose Massenzuwanderung in unser Land.
Solange wir dieses Problem nicht lösen, werden wir immer zu wenig Wohnungen haben. Darum lehnen Sie diese untaugliche und teure Scheinlösung Volksinitiative «Dübendorf für alle» ab.
Orlando Wyss, Gemeinderat SVP Dübendorf



